Trip to Hong Kong part IV – shopping in Shenzhen

September 7, 2007

Sodale es wird Zeit über Shenzhen zu berichten. Auch wenn Hong Kong als shopping Paradies bezeichnet wird, da hier echt alles steuerfrei ist, gibt es trotzdem einen Ort wo man noch günstiger Sachen einkaufen kann.. vorrausgesetzt man möchte Fakes haben 🙂
Dieser Ort ist Shenzhen und liegt direkt hinter der Grenze von Hong Kong. Zu erreichen ist es ganz einfach via KCR ca 40 Minuten entfernt.
Hört sich doch gut an! Also auf zum Fake-Paradies! Der Eintritt jedoch in dieses Vergnügen kostet rund 150 Hong Kong Dollar, sprich 15 Euro, da man als Deutscher zwar in Hong Kong ohne Probleme ein 90 Tage Visum umsonst bekommt. Will man jedoch nach Shenzhen, braucht man ein Visum für China.. Kein Problem dauert 15 Minuten und ist an der Grenze auch sofort gemacht.. kostet nur halt.
Ankunft in Shenzhen: Erster Eindruck: Boah, sieht irgendwie ein wenig aus wie Hong Kong nur dreckiger, heruntergekommender und ja man merkt schon das hier finstere Gestalten rumlaufen, immerhin ist diese Stadt als Verbrechenshochburg bekannt.
Gut egal wir wollen ja eh nur Einkaufen. Direkt hinter der Grenze steht dann auch das bekannte, wirklich riesige (!) Fake Kaufhaus. ALso ein da..
Doch nach ca 5 Minuten wird uns deutlich, hier werden wir kaum fündig. Auch wenn das Kaufhaus vieleicht doppelt so groß ist die der Kaufhof am Neumarkt, innendrin gibt es über 1000 Einzelhändler die leider dann auch immer den selben kram verkaufen, sprich: Gucci, Prada, Versage und alle möglichen teuren Uhren (Tag Heuer, Omega, Rolex etc.) Leider nichts für mich.
Zudem wird man echt alle 5 Meter von den Inhabern angelabert „You want buy copy watch? copy Bag?“ Das nervt echt auch die dauer. Manche sind dann auch so geil und verfolgen einen über Stockwerke hinweg(!) und belabern einen auf Chinesisch. Eine hatte mich echt ohne witz 10 minuten verfolgt und mich auf chinesisch zugelabert, angenehm hab nix verstanden.. Hab der dann endlich gesagt, dass ich kein Chinesisch verstehe (wohlgemerkt auf chinesisch ;)) naja macht nix dann kommt halt der standart satz: „You want to buy watch? Copy bag? DVD?“ blah nerv…
Hab mich natürlich im vornerein schlau gemacht was man für Sachen dort bezahlen sollte… Grundlegend sollte man immer 20% des Preises bieten die die Verkäufer vorschlagen.. Klingt komisch? ist aber so!
Gut ich als Handels-Vollpfosten hatte natürlich noch Null Erfahrung naja macht nix. Erster Laden, sehe ich ein schönes Shirt, fragt dem Typen was es kostet. Dieser antwortet darauf ziemlich desinteressiert 69元 – also so 7 Euro. Kannste mal knicken. Hab dem gesagt ich geb dir 30 😉 Daraufhin hat er mich mit einer Gestik für verrückt erklärt, gut macht nix, die Reaktion hatte ich erwartet. Also sagte ich mich der selben Scheiss-Egal Stimmung „byebye!“ Der daraufhin (sichtlich abgefuckt) alles klar 50 und du hast es. Hmmm… Nöö! ich geh mal lieber. Schon aus dem Laden raus brüllte er mir hinterher okay 30! Naja geht doch 🙂 Also ohne Witz ich war echt verblüfft das es wirklich so geht wie es beschrieben wurde: Geh in nen Laden, zeig kein Interesse, biete 20% des vom Verkäufer gebotenen Preises. Daraufhin erklärt sich der Verkäufer für verrückt, du gehst aus dem Laden (langsam!) und nach 5 Metern kommt er und verkauft dir den Artikel 🙂
Gut man könnte natürlich auf den Gedanken kommen, wieso man überhaupt um 2-3 Euro feilschen muss, immerhin haben die „reichen Westler“ eh mehr Geld als die armen Schlucker hier. Aber man muss es auch so sehen. Die Verkäufer wollen dich mindestens genau so verarschen, indem sie einen ca. 800% Preis nennen.
Als nächstes und auch schon letzten Artikel waren dann „Vans“ Schuhe dran. Die Verkäuferin wollte zuerst 29 Euro haben, habs dann am Ende für 10 bekommen..
Wie auch immer, schön ist es da nicht ein zu kaufen weil man echt permanent angelabert und verfolgt wird. Nach ca einer Stunde waren wir auch schon wieder draussen haben dann noch gegessen und sind dann zurück über die Grenze nach Hong Kong und heim. Das war also mein erster Kontakt mit der Volksrepublik China. Ehrlich Ich bin froh mein Jahr in Taiwan zu verbringen!

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2 Antworten to “Trip to Hong Kong part IV – shopping in Shenzhen”

  1. Torger said

    Hi Dong!

    Ich möchte jetzt nicht behaupten, dass Du mit Deinem Shirt einen schlechten Deal gemacht hast (3€ ist ja nicht viel), aber 30 von 69 sind 43,47% und nicht 20%. 🙂 Du hättest das Shirt also für 14元 haben können! 😉

    Viel Spass weiterhin, und fleissig schreiben und knipsen bitte!

    Adele!

  2. leedoo said

    Hast ja recht 🙂 wie gesagt bin noch ein Neuling in diesem Gebiet und der Typ sah zudem auch äußerst schlecht gelaunt aus.. 🙂

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